Vom Wert des Menschen

23. Badener Familientage

In unserer technisch geprägten Zeit rückt die Frage nach dem Wert des Menschen in den Vordergrund. Es ist der Mensch, der Kultur schafft und dem alles Technische nur als Instrument zur Verfügung steht. Dabei müssen wir uns fragen nach welchen Werten sich der Mensch richtet, sowohl im Umgang mit anderen, mit sich selbst aber auch mit seiner Umwelt.

„Betrachte den Menschen als ein Bergwerk, reich an Edelsteinen, von unschätzbarem Wert. Nur die Erziehung kann bewirken, dass es seine Schätze enthüllt, und die Menschheit daraus Nutzen zu ziehen vermag.“ [1]

Diesem Bild entsprechend ist der Wert des Menschen in ihm selbst angelegt und nicht abhängig von seiner Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder sozialem Status. Die Fähigkeit zu denken, zu erkennen, zu lieben und sein freier Wille, machen ihn zu einem verantwortungsvollen und einzigartigen Wesen.

Familie als Keimzelle der Gesellschaft und Modell des Zusammenlebens muss sich nach Werten richten – Werte, die allen gerecht werden. Wo Werte fehlen, wird der Mensch „wertlos“. In einer Gesellschaft, in der Werte wenig oder keine Beachtung finden, kommt auch dem Einzelnen kein Wert zu.

Die Badener Familientage stehen in diesem Jahr unter dem Leitmotiv „Vom Wert des Menschen“ und spannen einen Bogen von der feierlichen Eröffnung am 21. November bis zur Abschlussveranstaltung am UNO Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Mit vielseitigen Veranstaltungen sollen allen Altersgruppen Möglichkeiten zum Denkanstoß geboten werden.

[1] Bahá’u’lláh (1817-1892)

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